YIN&YANG - das Grundprinzip von Balance
- djqigong
- 24. Feb.
- 1 Min. Lesezeit

Yin und Yang beschreiben in der chinesischen Philosophie und Medizin zwei sich ergänzende Kräfte, die alles Leben durchziehen. Sie sind keine Gegensätze im Kampf, sondern Pole in Beziehung.
YIN- kühlend
ruhig
sammelnd
substanziell (Blut, Körpermasse)
Regeneration, Innenwelt, Tiefe
nährend

YANG
wärmend
aktivierend
bewegend
dynamisch
funktionell (Antrieb, Leistung, QI, Stoffwechsel)
Tag, Aktivität, Außenwelt
Deine Gesundheit entsteht nicht durch zu viel Yin oder zu viel Yang, sonder ausschließlich durch den Ausgleich dieser beiden Pole.
Viele Menschen leben zu stark im YANG
Reizüberflutung
zu viel Sport
zu viel Aktivität
mentale Daueraktivität
Stress
Wenn das Yang dauerhaft dominiert, wird Yin zu schwach:
ausgebrannt oder überdreht
innere Unruhe
emotionale Dünnhäutigkeit
Schlafprobleme
EIN BILD zu den Polen:

Yin ist der See, Yang ist die Sonne.
Ist der See zu klein, verdunstet das Wasser. Oder, wird von den Hunden ausgetrunken. :-)
Ruhekraft - integriertes Yin &Yang
aktiv sein können (yang)
Loslassen können (Yin) - zur Ruhe kommen
In meiner Arbeit geht es nicht darum, Menschen leistungsfähiger im Dauer-Yang zu machen, sonder den Ausgleich der Pole zu schaffen.
Mich interessiert, ob die Kraft aus innerer Fülle entsteht oder aus einem Mangel heraus. Ein sehr schlanker, hochaktiver Körper wird gesellschaftlich oft bewundert – aus energetischer Sicht zeigt sich jedoch nicht selten ein Ungleichgewicht: viel Aktivierung, wenig Substanz. Yin und Yang brauchen einander. Ohne ausreichende Nährung, Regeneration und innere Sammlung wird Leistung fragil. Ich begleite Menschen dabei, ihre Ruhekraft wiederzufinden – jene Form von Stärke, die nicht getrieben ist, sondern getragen. Denn nachhaltige Entwicklung entsteht nicht durch noch mehr Druck, sondern durch Balance.



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