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DIE KALT-WARM-DUSCHE / wenn dein Herzfeuer zu hoch lodert.



Die Feuer-Wasser-Achse beschreibt das Gleichgewicht zwischen Geist (Herz) und Lebensenergie (Niere). Gesundheit entsteht, wenn Begeisterung und Ruhe, Aktivität und Regeneration harmonisch miteinander verbunden sind.


Das Wasser ist unsere Kühlung, unsere Ruhekraft, unsere Substanz - tief im Innersten, im Verborgenen. Es ist unser Lebensquell, unsere Lebensenergie, die uns ein Leben lang zur Verfügung steht und täglich verbraucht wird - hoffentlich erst im hohen Alter bis zur gänzlichen Erschöpfung, denn dann endet unser Leben.

Das Element Wasser, den Organen Niere und Blase zugeordnet, ist in unserer Lebenspflege ein sehr kostbares Element. Es muss gehegt und gepflegt werden, damit wir unsere Energie achtsam und effizient nutzen und Erschöpfung nicht vorzeitig vorantreiben.

Wasser benötigt Ruhe, Gelassenheit und ruhige Gedanken - etwas, das zum Beispiel in der Meditation geübt werden kann - und vor allem gesunden, erholsamen Schlaf.


Das Feuer öffnet sich nach außen. Es ist unser energetischstes (Yang-)Element und wärmt unsere Seele. Es arbeitet im Verborgenen rund um die Uhr. Wird sein Gegenspieler - das kühlende Wasser - erschöpft, beginnt das Feuer zu überhitzen.

Wir „verbrennen“ im Stress, im Dauertun, im Nicht-Runterfahren-Können. Wir werden fahrig und erschöpft. Sehr oft bemerken wir es nicht - und gerade dann laufen wir Gefahr, diese Erschöpfung mit noch schneller, noch höher, noch weiter zu kompensieren.


Das Herzfeuer muss vom Nierenwasser gekühlt werden - und das Wasser muss vom Feuer erwärmt werden.“


Ruhe will gelernt werden.

In einer Gesellschaft voller Bewertungen und Erwartungen - darüber, was und wer wir sein sollen - muss das sogenannte Selbstbewusstsein neu geschult werden.


Was ist für mich wirklich wichtig?

Lebe ich mein liebstes Leben?


Wenn sich mein Selbstwert über Gefallen-Wollen definiert, habe ich mein bewusstes Sein verloren. Meine Standhaftigkeit und meine Erdung - mein Wasser - sind erschöpft. Ich beginne, für andere zu leben. Eitelkeiten oder Anpassung dirigieren mein Dasein.

Ich lebe nur noch im Außen.

Unser Herz benötigt Leichtigkeit, Fröhlichkeit und Geselligkeit – nicht ständiges Vergleichen, Neid oder Eifersucht. Ein sanftes inneres Lächeln, das sich im Gesicht widerspiegelt, lässt das Feuer nach außen strahlen und verbildlicht die gesunde Verbindung der Feuer-Wasser-Achse.

Selbstbewusstsein bedeutet auch, sich Fragen zu stellen:

  • Lebst du aktuell mehr aus dem Kopf oder aus deiner inneren Tiefe?

  • Wo bist du sehr aktiv, aber innerlich erschöpft?

  • Wie zeigt dein Körper dir, dass du zu viel „Feuer“ hast?

  • Gibt es Signale, die du ignorierst?


 
 
 

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