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Tanz, Ganzheit und meine Gedanken

25. Aug.
2 Min. Lesezeit


Juliane Braun vor vielen Jahren :-)
Juliane Braun vor vielen Jahren :-)

Warum ich Tanz mit Qigong verbinde.

Tanz und Qigong scheinen auf den ersten Blick aus zwei unterschiedlichen Welten zu kommen.

Das eine verbinden wir mit Kunst, Ausdruck und Dynamik, das andere mit Ruhe, Achtsamkeit und langsamen Bewegungen.

Für mich gehören beide jedoch ganz selbstverständlich zusammen.

Beides beginnt mit Bewegung. Und beides kann uns wieder näher zu unserem Körper bringen.

Im Tanz lernen wir, den Körper im Raum wahrzunehmen, Gewicht zu verlagern, Balance zu finden, Richtungen zu verändern und aus der Bewegung heraus Entscheidungen zu treffen. Wir arbeiten mit Kraft und Leichtigkeit, mit Spannung und Entspannung, mit Rhythmus und Raum.

Qigong führt diese Wahrnehmung noch weiter nach innen.

Hier geht es nicht nur darum, wie ich mich bewege, sondern auch darum, was während der Bewegung in mir (innere Landschaft) geschieht. Wie fühlt sich mein Körper an? Wo ist Spannung? Wo bin ich durchlässig? Wo halte ich fest? Wie steht mein Körper mit dem Boden in Verbindung? Wie frei kann mein Atem fließen?


Der Tanz gibt der Bewegung Raum und Ausdruck.Qigong gibt ihr Tiefe und gesundheitsfördernde innere Wahrnehmung.


Im Tanz darf Bewegung spontan, kraftvoll und raumgreifend werden. Im Qigong darf sie langsamer werden, feiner und bewusster. Tanz öffnet nach außen - Qigong führt gleichzeitig nach innen.

Und genau diese Verbindung interessiert mich.

Ich möchte die Freiheit und Lebendigkeit des Tanzes mit der Aufmerksamkeit und inneren Sammlung des Qigong verbinden.

Dabei geht es nicht nur darum, Tanzschritte zu lernen oder eine Choreografie perfekt auszuführen. Es geht darum, den eigenen Körper immer besser kennenzulernen: seine Kraft, seine Beweglichkeit, seine Grenzen und seine Möglichkeiten, und diese auch zu fördern.

Eine starke Verwurzelung aus den Beinen.

Eine wache und bewegliche Mitte.

Ein freier Oberkörper.

Ein aufgerichteter Scheitel.

Bewegung, die durch den ganzen Körper fließen darf.

Die Prinzipien des Qigong treffen dabei auf meine Erfahrung aus dem Tanz.

So entsteht eine Form von Bewegung, die gleichzeitig erdet und befreit, kräftigt und entspannt, nach innen führt und nach außen öffnet.


Für mich ist das die Verbindung von Tanz und Qigong:

Nicht Bewegung um der Bewegung willen – sondern Bewegung, die mich wieder mit mir selbst verbindet.


Hast du heute schon getanzt?

Welche Musik hörst du gerne?

UND:

Was möchte sich durch deine Bewegung ausdrücken, wenn du nichts leisten musst?

 
 
 

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